Genähtes

Zwei Fliegen

nicht ganz mit einer Klappe, aber doch nach dem selben Schnittmuster. (Dieser Post enthält Werbung, da ich die Quelle meines -gekauften- Schnittmusters nenne. )

Der Gatte schaut immer wieder nach neuen Krawatten und Fliegen, und zumindest bei letzteren wird dann über Eigenproduktion nachgedacht. Für diese Modelle habe ich den Schnitt der Hochzeitsfliege leicht abgewandelt: Länge und Breite blieben unverändert, die Enden sind jedoch „stumpf „.

Für diese Fliegen habe ich Krawattenstoff aus dem Bestand und das Hosenbein einer alten Jeans verwendet.

Eine Variante besteht beidseitig aus Krawattenstoff, die andere hat eine Jeansvorderseite.

Wegen des dicken Jeansstoffes konnte ich bei diesem Modell auf Vlieseline zur Verstärkung verzichten, das Wenden war jedoch recht mühsam.

Insgesamt finde ich viele Projekte in der weiten Nähbloggerwelt so inspirierend und anregend, daß ich mehr aus den vielen Stoffen und Resten im Bestand machen möchte. Ganz besonders interessant ist die Stoffdiät von Küstensocke mit ihren Teilnehmerinnen und deren vielfältigen Ideen.

Mit dem gemusterten Stoff habe ich vor einigen Jahren einen Schal für meinen Vater abgefüttert, wie immer vorsichtshalber viel zu viel davon gekauft. Langsam weiß ich, daß meistens zwei Meter für ein Kleid reichen, für einen Rock entsprechend weniger, und zweieinhalb Meter geben schon ein Kostüm.

Die Fliegen hängen auf der Puppe über dem PILVI-Kleid nach dem Schnittmuster von Named Clothing, das ich demnächst vorstellen möchte. Noch fehlen Knopflöcher und Saum.