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Strickjacken in Frühlingsfarben

Diese beiden Jacken habe ich schon im letzten Jahr gestrickt, die gelbe Jacke im Urlaub, weil es ohne Strickzeug dann doch nicht geht, die rosafarbene bei diversen Hörspielen oder Radiolesungen, nur zuhören macht mich kribbelig.

Auch diese Jacke ist inspiriert von tichiro.

Hier ist das einfache Muster gut zu erkennen.

 

Vermutlich ist es schon drei Jahre her, dass tichiro in ihrem Blog zwei sehr schöne blaue Jäckchen vorgestellt hat, die mich begeisterten. Leider kann ich mich an die Quelle nicht mehr erinnern, aber das simple Muster aus rechten und linken Reihen gefiel mir gut, und mit Maschenprobe und ein bisschen Tüftelei klappte es ganz gut.

Drei verschiedene Reihenfolgen , glatt rechts, glatt links und alternierend sind schon alles.

 

Die Knöpfe stammen von einer ausgemusterten Bluse, sie sind zartrosa und changieren etwas, bei der Wolle handelt es sich um Silk Wool von Schachenmayr, die zu 64% aus Wolle, 27% aus Seide und 9% Polyamid besteht. Mir ist ein geringer Kunststoffanteil ganz lieb, weil das Material meist besser in Form bleibt. Lauflänge 120m auf 50g

Die Jacke ist etwas zu weit geworden, für die Fotos habe ich dünne Schulterpolster einer ausrangierten Seidenbluse untergelegt, nach denen ich rosafarbene anfertigen und einsetzen werde. Erstmals habe ich die Ärmel nicht von Hand, sondern mit der Nähmaschine eingesetzt und dabei einen schmalen Streifen Einlage zum leichteren Verarbeiten mitlaufen lassen, der anschließend zurückgeschnitten wurde. Das klappte erstaunlich gut, und im Ergebnis sind die Nähte weniger auffallend als bei einer Handnaht mit Wolle.

Die gelbe Jacke ist ein Modell von Lana Grossa aus einem älteren Coloursheft, die Wolle „Merino Air“ (90% Wolle, 10% Polyamid, Lauflänge 130m auf 50g) kommt ebenfalls von Lana Grossa. Sie ist nicht stark verzwirnt und etwas unregelmäßig, was beim Stricken manchmal lästig war. Als ich passend zu meinen Restknäueln weitere Farben dazu kaufen wollte, beschieden mich gleich zwei Strickladeninhaberinnen, daß die Qualität dieser Wolle so schlecht sei, daß man froh sei, nichts mehr am Lager zu haben. Schade, denn ich hätte mir gerne noch einen voluminösen Schal daraus gestrickt. Ich bin mit der Jacke und der Strickanleitung zufrieden, ich habe zwei verschiedene Reihenend- bzw. Reihenanfangsmaschen kennengelernt, die mir gut gefallen. Nach meiner Erfahrung sind die Anleitungen in den Filatiheften zuverlässig, sie erfordern kaum Anpassungen.

Die Jacke ist verschlusslos

Der Stehkragen ist in festen Maschen gehäkelt.

Zum ersten Mal habe ich einen Kragen angehäkelt, bisher war mir die Kombination von Stricken und Häkeln nicht ganz geheuer, aber es hat besser funktioniert als erwartet.

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Loop in Wickerwork

Das jüngste Kind hatte sich zu Weihnachten einen großen, warmen Loop passend zu einem Rock im Tartanmuster gewünscht, das hat nicht ganz geklappt, weil das passende Rot in diesem Winter einfach nicht zu bekommen war.

Ich habe nur eine englische Anleitung gefunden

 

Schließlich habe ich eine gelbe Wolle gekauft, sicher auch, weil die erste Begegnung mit diesem Strickmuster tichiro zu verdanken ist, die es auf ihrem Blog in einem sehr schönen senfgelben Farbton vorgestellt hatte. Man findet es hier:   http://www.knittingfool.com/StitchIndex/StitchDetail.aspx?StitchID=1632

Die Zählweise ist etwas ungewohnt, die Rückreihen werden im Wesentlichen gestrickt, wie sie erscheinen, eine Maschenprobe ist unbedingt sinnvoll, damit man mit der Schreibweise vertraut wird.

Der Loop lässt sich bequem zweimal um den Hals wickeln.

 

Man sieht, dass der Loop als Schal gestrickt wurde.

Ideal wäre es gewesen, den Loop in der Runde zu stricken. Das habe ich nicht gemacht, weil er in der Länge genau angepasst werden sollte, um weder zu eng noch zu locker anzuliegen. Dadurch ist leider eine mehr oder weniger sichtbare Naht entstanden, mit etwas mehr Zeit würde ich das Rundstricken vorziehen.

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